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Hardwareluxx Media GmbH

„Durch die leistungsfähigen FS3017 von Synology haben wir gleich diverse Probleme lösen können: Unsere Infrastruktur ist nun zuverlässiger, einfacher zu managen und dazu auch noch hochverfügbar. Zudem haben wir Funktionen migrieren können, die uns in Zukunft auch finanzielle Vorteile verschaffen.“ Dennis Bode - Geschäftsführer

Das Unternehmen

Hardwareluxx ist eines der größten deutschen Webmagazine für IT-Technik. Vor 18 Jahren als Blog vom Gründer Dennis Bode betrieben, entwickelte sich das Magazin seitdem zu einem der beliebtesten Anlaufpunkte für Computer-Nerds und Profis. Das Redaktionsteam widmet sich heute aktuellen News, testen Komponenten, Komplettsysteme, Notebooks und mobile Gadgets. Aufgrund des Alters der Webseite sind nicht nur B2C-Themen interessant für dessen Leser, sondern auch diverse B2B-Bereiche. Insgesamt 10 Redakteure und diverse Freelancer arbeiten täglich an interessanten Stories im IT-Bereich. Hardwareluxx berichtet von internationalen Messen, so unter anderem von der CES in Las Vegas und der Computex in Taipei.
Die Webseite www.hardwareluxx.de besuchen insgesamt 2.7 Millionen Leser im Monat, hinzu kommen 680.000 Leser auf der russischen Webseite www.hardwareluxx.ru. Hardwareluxx betreibt zudem eines der größten deutschen IT Foren mit über 25.600.000 Beiträgen und 263.000 registrierten Usern. Hardwareluxx ist zudem Gründungsmitglied der European Hardware Association (EHA), die jährlich in Taipei die European Hardware Awards vergibt.

Die Herausforderung

Die Webserver von Hardwareluxx sind das neurale Zentrum des Unternehmens: Über die Webseiten werden unsere Inhalte ausgespielt – und entsprechend auch der Revenue erwirtschaftet. Die Redakteure arbeiten „live" auf einem Online-Redaktionssystem. Eine ständige einwandfreie und schnelle Funktion der Webseite ist somit essenziell wichtig für den Erfolg und Bestand des Unternehmens. Durch das Wachstum der Webseite in den vergangenen Jahren und die zunehmende Komplexität der Webseite und Architektur ist die bestehende Infrastruktur anfällig geworden. Zudem hat Hardwareluxx wiederholt mit Attacken auf den Webserver in Form von DDOS-Angriffen zu kämpfen. Für diese Probleme suchten wir eine technische Lösung, um unsere Seite dauerhafter verfügbar zu machen und einfacher zu managen. Das bisherige Konzept der genutzten IT Infrastruktur wurde von uns analysiert und nach Verbesserungspotentialen gesucht. Ziel war es die dedizierten Server zu virtualisieren und in die bestehende VM Umgebung (ESX) zu integrieren. Gleichzeitig sollte eine Vereinfachung der Administration, sowie eine Optimierung der eingesetzten Ressourcen (CPU / RAM / Energiebedarf) stattfinden. Auch die bisher eingesetzten externen Dienste wie Slack, Cloudspeicher oder CRM sollten möglichst zentralisiert werden, um bei allen geschäftskritischen Informationen stets die Datenhoheit zu besitzen. Des weiteren sollten auch Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit erhöht werden, um eine lückenlose Verfügbarkeit der Dienste sicherzustellen. Als Ausgangslage waren drei Server mit je 2 HE in unserem Rechenzentrum, von denen einer bereits mit VMWare ESX virtualisiert betrieben wurde, zudem nutzten wir diverse Cloud- und externe Dienste (z.B. Slack, Google Calendar).

Die Lösung

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, wurde der Wechsel von ESX und dedizierten Servern auf das Synology DSM System auf Basis zweier FS3017 evaluiert. Dabei hat sich die sehr gute Ausgewogenheit zwischen Hard- und Software besonders hervorgehoben, die letztendlich auch den finalen Zuschlag erhalten hat. Auf der Hardwareseite finden sich leistungsstarke Prozessoren (2x Intel E5-2620 v3), ausreichend Platz für Arbeitsspeicher (bis zu 512GB), zukunftssichere 10GBit Ethernet Ports sowie 24 2,5" Slots für SSD und HDD samt vorinstallierten RAID Controllern. 
Softwareseitig glänzt das Synology DSM mit einer sehr stringenten und einfachen Oberfläche und Benutzerführung, die selbst DSM Neueinsteigern eine flache Lernkurve bietet. Dabei wird die verbaute Hardware sofort und ohne manuelle Treiberinstallation erkannt und korrekt eingebunden. Die lange Herstellergarantie sowie der sehr schnelle Austauschservice bei Defekten (SRS) minimieren den administrativen Aufwand. Durch bereits vorhandene Tools innerhalb des DSM-Betriebssystems ist es zudem möglich, auch ohne tiefgehende eigene Installationen Remote-Replikationen und Load Balancer einzurichten. Aus diesem Grund entschieden wir uns für zwei FS3017, die sämtliche Dienste des Unternehmens übernehmen sollten. 
Um die Leistung auch auf Storage-Seite entsprechend abrufen zu können, wurde der Einsatz von SSDs geplant. Hierfür bietet die Synology FS3017 eine flexible Möglichkeit, entweder SATA- oder SAS-SSDs einzusetzen. Als SSDs wurden Kingston SSDnow! DC400 eingesetzt, die im von Synology angebotenen RAID F1 (Raid 5 mit Parität auf einer SSD) betrieben werden. Als weitere Storage-Lösung setzen wir auf Seagates Exos10E2400, um Backups und Anwendungen mit geringeren Performance-Anforderungen nicht auf teurem SSD-Speicher abzulegen. Um die Hochverfügbarkeit zwischen den beiden FS3017 zu gewährleisten kam ein Netgear M4300-8X8F als leistungsfähiger 10GBe-Switch zwischen den FS3017 zum Einsatz. Der managed Switch bietet insgesamt 16 Anschlüsse und stellt somit eine leistungsfähige Verbindung zwischen den FS3017 dar, um VMs mit bestehenden IPs hochverfügbar zu machen.

Die Vorteile

Einfache Administrierbarkeit
Die einfache und zentralisierte Administration der Geräte via DSM minimiert den zeitlichen Aufwand bei anstehenden Aufgaben. Dienste oder virtuelle Maschinen können bei Bedarf in kürzester Zeit bearbeitet werden, sei es Benutzer hinzufügen oder der Neustart einer VM. Mit entsprechender Einweisung ist es innerhalb des Unternehmens sogar für Mitarbeiter ausserhalb unserer IT-Abteilung möglich, derartige Aufgaben zu übernehmen.

Zuverlässigkeit durch Synology High Availability
Die Virtualisierungslösung auf Basis von OpenVZ ist sehr performant und ebenfalls einfach zu bedienen. Integrierte Sicherungslösungen wie z.B. automatische Snapshot Erstellung auf den jeweils anderen Host (Remote Replikation) erhöhen die Ausfallsicherheit enorm. Bestehende VMs von ESX konnten einfach konvertiert und übernommen werden, aber auch nicht-virtualisierte Maschinen haben wir ohne großen Aufwand in die Synology-Umgebung migrieren können.
Die integrierten Applikationen von Synology wie z.B. Chat oder Drive tragen zur Kostenreduktion und Datenhoheit bei. Dabei konnte das intern genutzte Slack durch Synology Chat ersetzt warden, und mit nur wenigen Änderungen am Code konnte die eigenen Benachrichtigungsfunktionen zu Slack auf Chat migriert werden. Hierdurch entstehen diverse Kosteneinsparungen.

Hervorragender Datendurchsatz bei geringen Kosten
Für den internen Austausch von Daten wurden externe Cloudspeicher Dienstleister durch Synology Drive ersetzt. Die Funktionalität ist nahezu gleicherwertig, und auch hier konnte die Datenhoheit zurück erlangt werden.
Der Calendar Dienst hat ebenfalls den genutzten Google Kalender ersetzt. Die einfach gestaltete Importroutine von Google Kalender hat für eine Migration der Daten in unter einer Minute gesorgt.
Betriebswirtschaftlich hat sich zudem die Einsparung eines Servers positiv ausgewirkt, da insgesamt drei ältere Server auf zwei FS3017 migriert werden konnten. Hier wurden Einsparungen beim Stromverbrauch, dem Server-Management und der Stellplatz-Miete erreicht.