Studio Babelsberg

Durch die All-In-One-Lösung von Synology konnten wir unsere IT-Infrastruktur ohne zusätzliche Ausgaben für neue Hardware mit einer umfangreichen Videomanagementsoftware erweitern, welche unser Wachpersonal sofort zu überzeugen wusste. Tilo Meisel, IT Manager - Studio Babelsberg AG

Das Unternehmen


Studio Babelsberg, gegründet 1912, ist das weltweit älteste Großatelier-Filmstudio. Unzählige namhafte Filmemacher haben in Babelsberg Station gemacht und legendäre Filme produziert oder an ihnen mitgewirkt. Babelsberg zählt heute zu den führenden Standorten für die Herstellung von Spielfilm- und Fernsehproduktionen, wie Inglourious Basterds, Grand Budapest Hotel oder der TV-Serie Homeland, in Europa.

Das Studio sieht sich als Produktionsdienstleister und sogenannter „One-Stop-Shop" für deutsche und internationale Produzenten: Mit einem einzigartigen Angebot in Deutschland werden alle Phasen und Bereiche der Filmproduktion an einem Standort abgedeckt. 20 hochmoderne Ateliers und Studios, diverse Außenkulissen auf über 169.000m² und attraktive Drehorte in der Hauptstadtregion mit all seinen Angeboten und Verbindungen bieten optimale Bedingungen.

Die Herausforderung

2016 wurde in Studio Babelsberg eine neue moderne Außenkulisse eröffnet - „Metropolitan Backlot / Neue Berliner Straße". Um auch außerhalb der Dreharbeiten Sicherheit zu gewährleisten, wurde eine umfassende Videoüberwachung gesucht. Der Lösungsansatz sollte dabei auf den folgenden grundlegenden Eigenschaften beruhen: Verwendung von bestehenden IP-Kameras und Netzwerk Video Rekorder (NVR), Mindestauflösung in HD (2K), Bewegungserkennung zur Einschränkung der Aufzeichnungsmenge (welches vor allem auch das Auffinden von Ereignissen erleichtert) und eine aufgrund der höheren Anzahl an Kameras einfach zu benutzende Mehrmonitorlösung für das Wachpersonal. Dabei sollte der NVR, um einen physikalischen Zugriff zu verhindern, im abgesicherten Serverraum stehen und die aktuelle Überwachung durch eine Clientsoftware bei der Wache ermöglicht werden.


  

Die Lösung

Als 2K-Kameras werden relativ kostengünstige Geräte eingesetzt, welche aber die volle benötigte Funktionalität und Bildqualität bieten. Zusätzlich werden an ausgewählten Stellen 4K-Kameras genutzt. Für die Aufzeichnung wurde anfangs versucht ein reines, nur für den Videomitschnitt, genutztes NVR-Gerät einzusetzen. Hierzu wurden nacheinander drei verschiede NVR-Geräte unterschiedlicher Hersteller getestet. Dabei traten bei allen Geräten Probleme auf, unter anderem eine Falschdarstellung der Kamerabilder oder Bandbreiten- und Verbindungsprobleme, bedingt durch die Kameraanzahl. Darüber hinaus konnte die Bewegungserkennung der Kameras nicht genutzt werden und auch die Clientlösungen überzeugten nicht.

Da die reine NVR-Lösung nicht zum gewünschten Ergebnis führte, führte eine weitere Recherche zur Softwarelösung Surveillance Station von Synology. Synology NAS-Produkte sind dabei schon länger im Einsatz, da sie nicht nur durch ihre Funktionalität überzeugen, sondern vor allem auch eine gute und benutzerfreundliche Web-Oberfläche haben. Die dafür verfügbare Surveillance Station Software fand bis dato jedoch noch keine Anwendung. Auf einem NAS RS3614xs+, welches bisher nur für klassische Fileserver- und Webserveraufgaben eingesetzt wurde, konnte die zusätzliche App installiert werden. Bevor alle Kameras im System installiert wurden, konnte mithilfe der zwei inkludierten Lizenzen die umfangreiche Funktionalität problemlos getestet werden. Auch hierbei zeigte sich eine sehr anwenderfreundliche Menüführung der für mehrere Plattformen verfügbaren Clientsoftware.

Hervorzuheben ist, dass bei der Anbindung der Kameras eine große Geräteauswahl von verschiedenen Herstellern angeboten wird. In der Kompatibilitätsliste befanden sich auch die von Studio Babelsberg bereits verwendeten Kameras. Vor allem konnte hier erstmals die Bewegungserkennung der Kameras genutzt werden, welches bei keinem der vorher getesteten NVRs funktionierte. Auch nachdem alle weiteren Kameras eingebunden waren, traten keinerlei Probleme auf. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der RS3614xs+ die zusätzliche CPU-Auslastung durch die aktive Verwendung von Surveillance Station, in Kombination mit der Nutzung als File Server, in diesem Szenario bei unter 5% liegt.

Die Vorteile

Performante Client Software

Es konnte sichergestellt werden, dass keine zusätzliche Hardware zur Überwachung benötigt wurde. Bandbreitenreduzierung für die Live Ansicht sowie Verringerung des Speicherbedarfs ließen sich durch Smart Multi-Stream Switching realisieren.Durch die Benutzerrichtlinien können dem Wachpersonal die erforderlichen Berechtigungen zugeteilt werden, auf welche Kameras zugegriffen werden darf.




Umfangreiche Kameraunterstützung

Die umfangreiche Kameraunterstützung half dabei, die vorhandenen Kameras zu integrieren und die benötigten Funktionen, wie die Bewegungserkennung, problemlos zu verwenden. So mussten keine neuen Kameras angeschafft werden. 





Ressourcenschonende Videomanagementsoftware

Durch den geringen Bedarf an Prozessorlast und Arbeitsspeicher konnte die als File Server genutzte RS3614xs+ auch zusätzlich die VMS Software Surveillance Station verwalten, ohne dabei über 5% CPU Auslastung zu steigen. Auch bei vielen hochauflösenden Kameras wurden so die Zugriffsgeschwindigkeiten nicht negativ beeinflusst. 



Empfohlene Modelle

  • RS3614xs+

Empfohlene Funktionen

  • Videomanagement mit Surveillance Station
  • Performante Client-Software
  • Umfangreiche Kameraunterstützung
  • Skalierbarer Fileserver
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